18 März 2010 - 20:30

Der gewählte palästinensische Ministerpräsident, Ismail Hanijeh, hat die Aufnahme von Gesprächen mit dem zionistischen Regime abgelehnt.

Laut der Palästinensischen Nachrichtenagentur bezeichnete Hanijeh am Freitag die Aufnahme einer neuen Gesprächsrunde als Zeitvergeudung, die eher den Interessen des zionistischen Regimes dient.
Der palästinensische Ministerpräsident nannte solche Gespräche nutzlos und erklärte, während die Palästinenser weiterhin massakriert und neue Siedlungen in den Palästinensergebieten gebaut werden, machen Gespräche mit den Vertretern des zionistischen Regimes keinen Sinn.
Hanijeh brachte dabei seine Besorgnis über anhaltende Streitigkeiten unter den palästinensischen Gruppen zum Ausdruck und unterstrich, dass die Beilegung dieser Differenzen Priorität besitzt.
Der palästinensische Ministerpräsident äußerte ferner die Hoffnung, dass das Jahr 2010 das Jahr der Versöhnung der palästinensischen Widerstandsbewegung wird, da die nationale Versöhnung die strategische Alternative und das nationale Bedürfnis des palästinensischen Volkes ist. Daher wird sich die Palästinenserbewegung "Hamas" energische dafür einsetzen, so Hanijeh weiter.