Laut der Palästinensischen Nachrichtenagentur bezeichnete Hanijeh am
Freitag die Aufnahme einer neuen Gesprächsrunde als Zeitvergeudung, die
eher den Interessen des zionistischen Regimes dient.
Der palästinensische Ministerpräsident nannte solche Gespräche nutzlos
und erklärte, während die Palästinenser weiterhin massakriert und neue
Siedlungen in den Palästinensergebieten gebaut werden, machen Gespräche
mit den Vertretern des zionistischen Regimes keinen Sinn.
Hanijeh brachte dabei seine Besorgnis über anhaltende Streitigkeiten
unter den palästinensischen Gruppen zum Ausdruck und unterstrich, dass
die Beilegung dieser Differenzen Priorität besitzt.
Der palästinensische Ministerpräsident äußerte ferner die Hoffnung,
dass das Jahr 2010 das Jahr der Versöhnung der palästinensischen
Widerstandsbewegung wird, da die nationale Versöhnung die strategische
Alternative und das nationale Bedürfnis des palästinensischen Volkes
ist. Daher wird sich die Palästinenserbewegung "Hamas" energische dafür
einsetzen, so Hanijeh weiter.
18 März 2010 - 20:30
News ID: 176038
Der gewählte palästinensische Ministerpräsident, Ismail Hanijeh, hat die Aufnahme von Gesprächen mit dem zionistischen Regime abgelehnt.